Hallo Abenteuerfreunde,
Nach langer, zum Teil mühsamer Vorbereitung wurde ein langgehegter Traum für zwei unserer Clubmitglieder wahr. Die Reise per Motorrad in die Mongolei. Nach Wladiwostock sind es fünfzehntausend Kilometer, welche Hampi Küng und Bruno Gächter eigentlich hinter sich bringen wollen. Tönt schon lange genug, wären die Beförderungsmittel nicht zusätzlich Motorräder, welche kurz nach dem 2.Weltkrieg die Manufaktur verliessen. BSA M21 sind mit Viertackt Einzylinder mit 600 ccm Hubraum ausgerüstet. Die Seitenventil-Motoren leisten etwa 17 PS und erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 100 km/h. Ausgesproche Lastesel also, nur nicht so genügsam, wie sich herausstellen sollte. Bis durch die Slowakei wurden die beiden Weltenbummler von Roger Sieber und Reto Büchel begleitet.
“Die Strassen sind manchmal schon unvorstellbar schlecht. Meine Hinterradfelge ist auch schon verbogen. Hampi hat es eine Schraube an seiner Anhänge Vorrichtung abgerissen.
Die Anhänger springen machmal fast einen halben Meter hoch.
Heute musste ich auch die Gabel neu ausrichten.
Morgen geht es ab in die Krim.”
Die Strassenverhältnisse machten ihnen öfters zu schaffen, so dass sie zum Teil auch wieder umkehren mussten. Die Reise endete aus Zeitmangel nach 13000 Km in Ulaanbaatar, von wo aus die BSA in Kisten zurückgeschickt wurden. Auf Bruno’s Homepage sind eindrückliche Fotos, die während dieser interessanten Reise gemacht wurden. Nehmt euch die Zeit und ihr werdet staunen, was man heute noch erleben kann, ohne high-tech und “Firlifanz”. Hampis Gespann wird auf der swiss-moto zu bestaunen sein.
http://www.britishcorner.net/British_Corner/Foto_Mongolei.html

