Ausstellung Alpenknattern

geschätzte Clubmitglieder,

Beim letzten Clubhöck wurde über die Ausstellung Alpenknattern diskutiert. Unter dem Titel „Alpenknattern“, dreht es sich ausschliesslich um Motorräder, die in der Schweiz hergestellt wurden und eben geknattert haben. Bis heute gab es rund 150 Motorradhersteller in der Schweiz – heute aktiv sind nur noch ganz wenige, wie zum Beispiel die Firma „Egli“. Die Ausstellung im Gelben Haus in Flims bietet einen Querschnitt durch 110 Jahre Motorradgeschichte der Schweiz – ein Projekt, das bis anhin in dieser Form noch nie realisiert wurde. Swiss made in Reinkultur.

Flyer Alpenknattern

Man sollte eine solche einmalige Gelegenheit nutzen und mit dem Club einen Besuch abstatten. Die Reise nach Flims ist ohne grossen Stress auch mit einem klassischen Motorrad zu meistern und bietet somit die Gelegenheit für eine gemeinsame Fahrt. Die Idee wäre, dass wir uns beim British Corner zum Kickstart besammeln und von dort aus zusammen, oder in kleinen Grüppchen losfahren. Dadurch soll es möglich sein, dass jeder jemanden nach seinem Tempo-Geschmack findet.

Wir meiden auf der gesamten Fahrt die Autobahn und gelangen über Buchs, Sargans, Lanquart, Chur, Reichenau nach Flims. Wer schneller unterwegs ist, kann die Schleife über das Versamer Tobel nach Ilanz und zurück nach Flims wählen. Die Rückfahrt führt uns über die Lutziensteig, Vaduz, Schaan wieder zum Ausgangspunkt bei Bruno und Jane zurück. Genaueres erhaltet ihr vor der Abfahrt.

Der Anlass wird nur bei trockener Witterung durchgeführt und es kann auch mit einem „nicht englischen“ Motorrad mitgemacht werden. Auf eine rege Anteilnahme freuen wir uns sehr und hoffen auf einen eindrücklichen Tag zusammen.

Wann:          Sonntag, 1. Juli 2012

Zeit:             ab 10:00 Uhr, Abfahrt bis 11:00Uhr

Wo:              British Corner 9464 Rüthi

 

 

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Kickstart in die neue Saison

Der MC Black Shadow präsentierte sich an der Swiss-Moto als würdigen Vertreter der Britischen Motorradindustrie. Die ausgestellten Modelle regten zu interessanten Gesprächen an und ernteten selbst bei jungem Publikum Anerkennung und Begeisterung. Das Organisationskomitee zieht Bilanz aus einer Woche als Gast und Sonderaussteller:

„Wir hatten eine einmalige Gelegenheit, und diese auch genutzt!“

Selbst ich kann es kaum erwarten, die treuen Leser unserer Homepage über die stattgefundene Sonderschau zu informieren. Nach wochenlanger Fronarbeit auf Hochtouren schien mir eine ruhigere Gangart zur Erholung angebracht. Zeit, die Früchte der Anstrengungen anhand bereits eingestellten Fotos und Berichte zu geniessen. Glücklich, dass die Motorräder wieder heil in ihrem Stall stehen und deren Besitzer nicht enttäuscht wurden. Zufrieden, dass die für die Messe bestellten Gürtelschnallen nach einwöchiger Verspätung nun doch noch eingetroffen sind. Dankbar für die vielen Stimmen von Clubmitgliedern und Besuchern, welche sich hauptsächlich positiv zu diesem Anlass äusserten. Ehrlich gestanden, auch ein wenig frustriert über den stinknormalen Alltag, der mich nach diesem Höhenflug der Gefühle wieder eingeholt hat.

Einen Herzlichen Dank an dieser Stelle an Yves Vollenweider und sein Team, welche uns diese Plattform boten und uns trotz Dauerstress bestmöglich betreuten. Mir scheint, als ob wir ab dieser Woche in einer höheren Liga mitspielen und plötzlich zu einem Stück Schweizer Motorradgeschichte mitgestalten.

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MC Black Shadow im Moto Sport Schweiz

bei der Ausgabe 03/2012 erscheint ein Bericht über unseren Club im Motorradmagazin Moto Sport Schweiz und ist demnächst am Kiosk erhältlich. Viel Spass beim Lesen…

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Die Hauptprobe war ein voller Erfolg

Pünktlich zum Jahresanfang warb die Swiss-Moto Crew vom 02.-07. Januar mit einen kleinen Vorgeschmack zur Messe, in der Shopping Arena St. Gallen. Unter den Ausstellungsstücken war der MC Black Shadow, mit einer BSA Rocket Goldstar mitvertreten. Als Höhepunkt der Aktion wurde der Moto 2-Fahrer Tom Lüthi zwecks Autogrammstunden eingeladen. Laut  Messeleiter Yves Volenweider war der Anlass ein Erfolg und er ist gespannt und zuversichtlich auf den Hauptevent. Mit Freude habe ich von ihm erfahren, dass unser Clubmitglied Heiri Hässig, British Parts in Flawil, nach jahrelangem Unterbruch auch wieder an der Messe vertreten sein wird. Dass der Standort in der Halle 1 (Stand E08) gleich neben der “MC Black Shadow Sonderschau” und dem “Ace Cafe London” liegt, passt für mich prefekt zusammen.

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www.britishcorner.net

Hallo Abenteuerfreunde,

Nach langer, zum Teil mühsamer Vorbereitung wurde ein langgehegter Traum für zwei unserer Clubmitglieder wahr. Die Reise per Motorrad in die Mongolei. Nach Wladiwostock sind es fünfzehntausend Kilometer, welche Hampi Küng und Bruno Gächter eigentlich hinter sich bringen wollen. Tönt schon lange genug, wären die Beförderungsmittel nicht zusätzlich Motorräder, welche kurz nach dem 2.Weltkrieg die Manufaktur verliessen. BSA M21 sind mit Viertackt Einzylinder mit 600 ccm Hubraum ausgerüstet. Die Seitenventil-Motoren leisten etwa 17 PS und erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 100 km/h. Ausgesproche Lastesel also, nur nicht so genügsam, wie sich herausstellen sollte. Bis durch die Slowakei wurden die beiden Weltenbummler von Roger Sieber und Reto Büchel begleitet.

“Die Strassen sind manchmal schon unvorstellbar schlecht. Meine Hinterradfelge ist auch schon verbogen. Hampi hat es eine Schraube an seiner Anhänge Vorrichtung abgerissen.
Die Anhänger springen machmal fast einen halben Meter hoch.
Heute musste ich auch die Gabel neu ausrichten.
Morgen geht es ab in die Krim.”

Die Strassenverhältnisse machten ihnen öfters zu schaffen, so dass sie zum Teil auch wieder umkehren mussten. Die Reise endete aus Zeitmangel nach 13000 Km in Ulaanbaatar, von wo aus die BSA in Kisten zurückgeschickt wurden. Auf Bruno’s Homepage sind eindrückliche Fotos, die während dieser interessanten Reise gemacht wurden. Nehmt euch die Zeit und ihr werdet staunen, was man heute noch erleben kann, ohne high-tech und “Firlifanz”. Hampis Gespann wird auf der swiss-moto zu bestaunen sein.

http://www.britishcorner.net/British_Corner/Foto_Mongolei.html

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SEE YOU IN BÜRISWILEN . . .

Restaurant Tobelmühle, 10. – 12. August 2012
40 Jahre Treffen englischer Motorräder,
für den MC Black Shadow ein Grund zum Feiern!

Plakat British Biker Meeting 2012 zum downloaden

Scene aus alten Tagen: buntes Treiben auf dem Lindenhofareal aus dem Jahr 1977. (Archivfoto)

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LCR (Louis Christen Racing)

“Es mues sich einfach öpis bewege.“

Wir stehen bei Louis Christen in der Werkstatt. 45 schwarze Schatten sind der Einladung gefolgt, den Novemberhöck mit Znacht beim Seitenwagenpapst zu verbringen. Auf Louis Anraten sollte der Termin erst gegen Ende der Rennsaison fallen, weil dann am meisten Objekte zu sehen sind. Jede Tür stand offen, keine Geheimnisse, sämtliche Teile zum Anfassen, kaum zu glauben dieses Vertrauen! Beim Erzähler spürte der Zuhörer die Begeisterung an der Arbeit dieses Genies heraus. Louis setzt sich hohe Ziele, nur der Sieg zählt. Seine Fahrwerke haben die Gespannszene während der letzten 35 Jahren massgeblich geprägt. Über 20 Siege in der FIM Seitenwagen Weltmeisterschaft sprechen für sich.

Der Funkensprung, so empfand Louis Christen fand bei der Begenung zwischen ihm und seinem früheren Vorbild, Walter Stürm in Rorschach statt. Louis, in der Lehre als Konstrukteur, viel ein Auto mit Anhänger auf, mehr noch die Ladung – ein Rennwagen! Mit seiner Velosolex versuchte er, diesem Fahrzeug zu folgen. Natürlich gelang dies nicht. In Goldach erspähte er aber glücklicherweise sein Objekt wieder. Damals wusste noch niemand, dass es sich einmal um den Ausbrecherkönig handeln würde. Walter Stürm stammte aus noblem Haus und besass mit 25 Jahren diesen Rennwagen, mit dem er Bergrennen bestritt. Louis Besuche häuften sich und Walter bemerkte bald, dass der motivierte Bursche mehr wollte, als nur Teile zu reinigen. Zusammen schmiedeten sie Pläne, selber einen Rennwagen zu bauen. Einen Boliden, mit dem es möglich wäre, den übermächtigen Charles Vögele an den Bergrennen das Leben schwer zu machen. Dies gelang 1969 mit einem Rovermotor aus Aluminium und 3 Liter Hubraum. Das Fahrwerk konstruierte Louis Christen. Selbst als Walter Stürm mit einem Rolls Roys und dem neuen Rennwagen auf dem Anhänger in Rorschach auffuhr, habe Louis an nichts Schlechtes gedacht.
Später sollte sich herausstellen, dass Stürm sich in einem Theater ein Kostüm
auslieh und beim Palast des Fürsten Rainer von Monaco vortrat. Er gab vor das
Fahrzeug für den Service abzuholen und der Coup gelang. Auch die Rechnung mit
Charles Vögele ging auf, bis dann Walter Stürm, so schreibt es die Geschichte,
vom Gesetz eingeholt wurde.

Selbst die Einleitung wäre filmreif, gespickt mit berühmten Persönlichkeiten. Dabei habe er sich nie für das Motorradfahren interessiert. Seine Leidenschaft lag bei den Autos. Erst als die beiden Fahrer Bruno Holzer und Charly Meierhans mit dem Bau eines Seitenrennwagens beauftragten, beschäftigte er sich erstmals mit diesem Metier. Wie die Erfolgsgeschichte weiter verlief, wäre wiederum Stoff für eine interessante Dokumentation mit weiteren Persönlichkeiten.

Das drei-Mann-Team fertigt überaus verlässliche und bei den Fahrern sehr beliebte Karosserien für Renngespanne der Formeln F1 (Seitenwagen-Weltcup)
und F2 (Isle of Man).

Auf einem Tisch stand das dritte Modell, welches er sich wieder zurück kaufte. Erstaunenswerter weise erinnerte er sich noch an Details welche er noch selber hartgelötet hatte. Sogar die Ur-Popnietenzange holte er voller Stolz hervor. Die Zeit verging wie im Flug und Louis schien nie genug erzählt zu haben und wir nie genug gefragt. Selbst als wir um Mitternacht dann anständiger halber zum Aufbruch ansetzten gab er zu merken, dass wir ruhig noch bleiben könnten. Der Abend in dieser Werkstatt hat mich sehr beeindruckt und ich bin froh darüber dass unser Club diese Chance wahrgenommen hat. Vielen Dank an Christoph und die Organisation, Dank an die Frauen, welche die  Bewirtung in die Hand genommen haben.

Grössten Dank aber an Louis Christen für den herzlichen Empfang, die Offenheit und das entgegengebrachte Vertrauen!

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Farewell Wolf

Wolf Pfeiffer aus Salzburg mit seiner Velocette ThruxtonWolf Pfeiffer aus Salzburg ist am 1. Oktober 2011, im Alter von 69 Jahren auf dem Weg zu einem Motorradtreffen, unverschuldet bei einem Verkehrsunfall verunglückt.

Er war an zahlreichen Veranstaltungen unseres Clubs ein gerne gesehener Gast. Wolf war schon bei den Treffen in Altstätten mit dabei und dies, jeweils nur mit dem nötigsten Gepäck und stylisch perfekt auf die Maschine abgestimmt. Vollvisierhelm und Funktionskleidung mit Leuchtstreifen liessen sich für ihn nicht mit dem Bewegen einer klassischen Maschine vereinbaren. Büriswilen war ein wichtiger Termin in seinem Jahreskalender. Nur wenn es zu Terminkollisionen mit dem internationalen Norton-Treffen kam, meldete er sich schweren Herzens bei uns ab. Bis weit in den Norden Europas, auf die Britischen Inseln und bis nach Rom war unser Club durch Wolf vertreten. Beim Besuch an der letzten HV erzählte er uns, dass er jeweils von unserer Sitzung kein Wort verstünde, und dass er nur der guten Sache wegen den weiten Anfahrtsweg in Kauf nehme. Wolf hat in der englischen Motorradszene ein weit gespanntes Netzwerk aufgebaut und gepflegt. Sein Windgesicht ist über ganz Europa bekanntgeworden und wir sind sicher, dass das Fernbleiben dieses Originals bei uns Bikern eine riesige Lücke hinterlässt. Ja, Wolf, wir möchten dir  für alles danken und wünschen dir eine gute Fahrt für deine letzte Reise!

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See you at…

MC BLACK SHADOW AN DER SONDERSCHAU

 

 

 

Besuche uns an der grössten Motorrad-, Roller und Tuning Messe der Schweiz.

www.swiss-moto.ch

Aus der einstigen Vormachtstellung der englischen Motorrad-Industrie sind heute nur noch ein paar wenige Marken übrig. Auf einer Fläche von 300 qm präsentiert der MC Black Shadow im Rahmen einer Sonderschau einen Querschnitt durch alle Epochen des englischen Motorradbaus. Besondere, schon in Vergessenheit geratene Marken und Modelle bekommen hier die ehrenvolle Gelegenheit, sich einer breiten Öffentlichkeit zur Schau zu stellen. Du tauchst ein in die Zeit deiner Jugend, erinnerst dich an den Moment, an dem du vom Töff-Bazillus befallen wurdest. Du triffst auf dein erstes Motorrad, oder die Erinnerungen an deine erste Liebe werden wach.

Sämtliche Exponate stammen von Mitgliedern des MC Black Shadow. Zudem legt der Club Wert darauf, dass diese auch heute noch für das gebraucht werden, wozu sie gebaut wurden: zum Fahren!

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